Spechtabwehr

Spechtabwehr – So können Sie Spechtschäden vermeiden

Immer mehr Spechte kommen aus den Wäldern in die Städte und Dörfer und hämmern an Fassaden. Dort hinterlassen Sie mitunter Löcher in der Hauswand. So sorgen sie für viel Unruhe bei den Hausbesitzern. Letztere interessieren sich aufgrund der Schäden für Spechtabwehr. Um zu verstehen, wieso die Buntspechte die Schäden verursachen, ist es hilfreich einen Blick auf das natürliche Verhalten dieser Vogelart zu werfen. Anschließend kann man daraus auch Strategien ziehen, wie die Spechtabwehr und der Schutz der Fassade des Hauses erfolgreich wird.

Spechte – auf der Suche nach einem neuen Lebensraum

Mit kleiner werdenden Mischwäldern verschwindet der natürliche Lebensraum der Buntspechte. Auf der Suche nach Alternativen zu Bäumen entdecken immer mehr Vögel die Fassade einer Hauswand als adäquate Alternative. Viele Jungvögel sind auf der Suche nach einem neuen Territorium. Die entsprechenden Gebiete sind in den wenigen, verbliebenen Mischwäldern oft schon durch andere Spechte besetzt. Unter dem Putz sind viele Häuser gedämmt und bieten damit der Vogelart ideale Bedingungen die nächste Generation aufzuziehen. Unter der Hausfassade gibt es oftmals nicht nur wärmende Dämmung, sondern auch nahrhafte Insekten. Dabei sind insbesondere die Hausecken beliebte Ziele des Spechts, wenn er keinen passenden Baum findet.

Die Beschaffenheit der Dämmung vermittelt dem Vogel zudem ein ähnliches Gefühl wie vermodertes Holz, unter dem in der Natur ebenfalls oftmals Insekten vorkommen. Verwechselt der Specht die Hausfassade mit Holz, ist Unruhe also vorprogrammiert, denn der Vogel hat ein neues Territorium gefunden. Mitunter können diese Löcher so groß wie eine Faust werden. Diese Größe entspricht einer bequemen und geräumigen Bruthöhle für den Nachwuchs. Obendrein steht der Specht unter Naturschutz. Es müssen also Lösungen gefunden werden, die für Mensch und Tier verträglich sind. In diesem Fall ist guter Rat manchmal teuer und es heißt nun, ausprobieren, was dieses Tier vertreibt.

Spechtabwehr – so funktioniert sie

Leider stellen Nisthilfen nicht immer eine ansprechende Alternative dar. Viele Spechte bevorzugen eine selbstgebaute Höhle statt Nisthilfen. Der Specht hämmert immer weiter fröhlich auf die Hauswand ein. Damit es nicht weiterhin heißt, hör mal, wer da hämmert, eignen sich folgende Mittel zur Spechtabwehr: 

  • Lebensgroße Attrappen von Feinden wie beispielsweise Raben
  • Flatterbänder
  • Formkappen
  • Lichtspiele
  • Schnursysteme
  • Kantenschutzprofile zum Schutz der Hausecken
  • Lichtreflektoren
  • elektrische Spechtabwehrsysteme

 
Entscheiden Sie sich für Attrappen, Flatterbänder oder Ähnliches, achten Sie darauf, die Position dieser Gegenstände am Haus regelmäßig zu wechseln. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Vögel lernen, diese Dinge sind nicht gefährlich und sie bearbeiten die Hausfassaden erneut.

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