Heizung im Urlaub ausschalten? Warum das riskant ist

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Heizung im Urlaub ausschalten? Bitte nicht!


Warum das Abschalten der Heizung schnell problematisch wird

Gerade in Altbauten, aber auch in schlecht gedämmten Wohnungen, kann das komplette Ausschalten der Heizung jedoch schnell zu Problemen führen.

Der Hauptgrund dafür ist, dass auch während der Abwesenheit Feuchtigkeit im Gebäude zurückbleibt. Diese entsteht beispielsweise durch Duschen, Kochen oder Wäschewaschen und ist somit selbst dann vorhanden, wenn niemand mehr in der Wohnung ist.

Wird die Heizung im Urlaub ausgeschaltet, fehlt jedoch die notwendige Grundwärme, sodass diese Restfeuchte nicht ausreichend entweichen kann. Infolgedessen kühlen die Wände aus, während sich Feuchtigkeit an kalten Oberflächen sammelt – ein ideales Umfeld für Schimmelbildung


Kalte Wände + Feuchtigkeit = Schimmelrisiko

Sinkt die Temperatur in der Wohnung stark ab, kühlen vor allem Außenwände aus. Trifft dort Feuchtigkeit auf kalte Oberflächen, entsteht Kondenswasser – der ideale Nährboden für Schimmel.

⚠️ Besonders kritisch:

Oft bleibt der Schimmel lange unbemerkt, bis er sichtbar oder gesundheitlich problematisch wird.


Weitere Gefahr: Rohr- und Leitungsschäden

Neben Schimmel steigt bei stark abgekühlten Wohnungen auch das Risiko für:

  • eingefrorene Wasserleitungen
  • Rohrbrüche
  • teure Wasserschäden

Gerade bei längerer Abwesenheit kann das erhebliche Folgekosten verursachen.


Unsere klare Empfehlung bei Abwesenheit

👉 Heizung im Urlaub nicht ausschalten

Stattdessen:

  • 🔥 Thermostate auf Stufe 1,5–2 einstellen
  • 🌡️ Grundwärme im Gebäude halten
  • 💨 Feuchtigkeit kann besser abgeführt werden
  • 🦠 Schimmelbildung wird deutlich reduziert

Diese Einstellung spart Energie, ohne das Gebäude auskühlen zu lassen.


Wichtig zu wissen

💡 Schimmel entsteht fast nie „einfach so“.
In den meisten Fällen ist es die Kombination aus:

Gerade im Winter gilt deshalb immer:
➡️ Richtiges Heizen UND Lüften gehören zusammen.