Warum Lüften trotz Regen, Nebel und feuchter Luft so wichtig ist
Lüften im Winter trotz Regen. Viele Menschen glauben, dass Regen, Nebel oder allgemein feuchte Außenluft bedeuten: Fenster besser geschlossen halten.
❌ Doch dieser Gedanke ist ein weit verbreiteter Irrtum.
Gerade in der kalten Jahreszeit ist Lüften im Winter – auch bei Regen oder schlechtem Wetter – besonders wichtig, um die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu senken und Schimmelbildung effektiv zu vermeiden.
Warum Lüften bei Regen sinnvoll ist
Der entscheidende Punkt: Kalte Außenluft enthält viel weniger Feuchtigkeit als warme Raumluft.
Sobald du im Winter kurz Stoßlüftest, strömt trockene Kaltluft in den Raum und verdrängt die verbrauchte, feuchte Innenluft. Dieser schnelle Luftaustausch sorgt dafür, dass die relative Luftfeuchtigkeit im Raum deutlich sinkt.
Das Ergebnis
- weniger Kondenswasser an Fenstern
- geringeres Schimmelrisiko
- ein gesundes Raumklima
- bessere Luftqualität – selbst an regnerischen Tagen
Der häufigste Fehler: falsch oder zu wenig lüften
Viele öffnen ihre Fenster nur auf Kipp – doch dieses „Dauerlüften“ bringt im Winter kaum etwas und kühlt lediglich die Wände aus.
👉 Effektiv ist ausschließlich das Stoßlüften: Fenster vollständig öffnen, 3–5 Minuten, fertig.
Fazit: Lüften schützt vor Schimmel – auch bei schlechtem Wetter
Lüften trotz Regen, Nebel oder kalter, feuchter Luft ist nicht nur möglich, sondern sogar besonders wirkungsvoll. Durch die trockene Kaltluft regulierst du dein Raumklima optimal und beugst langfristig Schimmel und Feuchtigkeitsschäden vor.
Im Video erklären wir dir im Detail, warum Lüften im Winter so wichtig ist und welche typischen Fehler du unbedingt vermeiden solltest